Jahreshauptversammlung

Positive Bilanz 2018, Jahreshauptversammlung des Vereins Karate-Do Kyohan Glauburg

Knapp zwanzig Mitglieder waren zum Neujahrsempfang und der Jahreshauptversammlung des Glauburger Karatevereins  gekommen. Wie schon in den letzten Jahren begann der Abend  mit einem Neujahrsempfang bei Sekt und Impressionen des letzten Jahres, die man auf einer Leinwand anschauen konnte. Die Höhepunkte und sportlichen Ereignisse konnte man so Revue passieren lassen und sich bei Häppchen auf den Abend einstimmen.

Danach begann der formelle Teil, die Jahreshauptversammlung.

Der 1. Vorsitzende, Georg Leboterf, begrüßte zunächst die anwesenden Mitglieder. Dann gedachte man noch einmal dem inzwischen verstorbenen Ehrenmitglied Horst Brand, der bis vor einigen Jahren noch aktiv im Verein, im Alter von 82 Jahren, im letzten November verstorben ist.  Der Verein zählt aktuell 49 männliche und 45 weibliche Mitglieder im Alter von 7, 5 bis 73 Jahren. Dabei ist die Gruppe der 7-18 jährigen die Gruppe mit den meisten aktiven Mitgliedern, gefolgt von der Gruppe der 27-40 jährigen. Am wenigsten trainiert in unserem Verein die Altersklasse von 19- 25 Jahren.

Die 2. Vorsitzende Petra Lehmann-Stoll gibt danach einen Ausblick auf das vor uns liegende Jahr mit den Terminen für Lehrgänge, Meisterschaften und Veranstaltungen.

Danach folgt der Bericht des Karatelehrers Sensei Peter Stoll. Er hob besonders hervor, dass im Jahr  2018 zwei Frauen die Prüfung zum 3. Dan absolvierten. Maike Treut und Petra Lehmann-Stoll schwitzen bei 38 Grad im Sommer in Baden Baden und legten eine erfolgreiche Prüfung ab. Es sind die ranghöchsten Frauen im Glauburger Dojo.

Auch Lena Thiel hat ihre Schwarzgurtprüfung  erfolgreich bestanden und ist nun Trägerin des 1. Dan.  Damit hat das Glauburger Dojo seit seiner Gründung, vor 24 Jahren insgesamt 20 Danträger hervorgebracht. Peter Stoll betonte das Karate ein „Studium der Kampfkünste“ sei, das ohne Regelmäßigkeit und Disziplin nicht funktionieren kann.  Deshalb hören viele Schüler in der Pubertät auf, wenn sie andere Schwerpunkte in ihrem Leben setzten.  Doch mancher kommt später wieder zurück und setzt dann sein Training weiter fort. Das hat auch der Glauburger Verein schon mehrfach erlebt und  freut sich außerdem in diesem Jahr über etliche erfolgte Neuanmeldungen bei den Kindern und Jugendlichen. Es folgte der Kassenbericht und die  Entlastung des Vorstandes, sowie der Bericht von Maike Treut über die Jugendarbeit im Verein. Die Jugendgruppe wird  auch in diesem Jahr wieder in den Sommerferien einen Lehrgang auf dem Hohenrodskopf abhalten. Nach weiteren Berichten und Beratungen endete die  diesjährige Jahreshauptversammlung.

Doch bereits ein paar Tage später,  steht  schon die nächste Veranstaltung auf dem Programm. Der Frühjahrslehrgang  in der Glauberger Turnhalle, mit Risto Kiiskilä  6. Dan.

Hier sind alle wieder gefragt aktiv mit zu trainieren oder zu helfen und drei Wochen später geht es dann zur Mitteldeutschen Meisterschaft, es ist also auch in diesem Jahr immer was los.